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Der Metacom-Kommunikationsordner bietet ein umfangreiches Kernvokabular

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Die Metacom-Kommunikationstafeln auf Deutsch und Englisch

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Fortbildungen zu Themen der Unterstützten Kommunikation

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Die Spielesammlungen „kleine wörter – GROSSE WIRKUNG“, Elefant und Krokodil

Im Forschungs- und Beratungszentrum für Unterstützte Kommunikation wird an aktuellen Fragestellungen und Themen aus der Bandbreite der UK geforscht. Die Forschungsergebnisse werden in die UK-Praxis übertragen. Die Kommunikationsmaterialien mit Kern- und Randvokabular sind ein Beispiel für diesen Transfer. Ein anderes Beispiel sind die Fortbildungen zur praktischen Umsetzung und Anwendung forschungsbasierter UK-Förderung z.B. für Menschen mit ASS und in der Literacy-Förderung. In der individuellen Beratung ist die optimale Förderung unterstützt kommunizierender Menschen unser Ziel.

Kernvokabular

Zum Kernvokabular zählen die am häufigsten verwendeten 200-300 Wörter einer Sprache. Im Deutschen sind das z.B. ich, du, und, auch, oder, nicht, mit, bin, was, haben, möchten, können und sein. Egal über welches Thema gesprochen wird – diese Wörter kommen immer wieder vor. Deshalb müssen sie auch in der Unterstützten Kommunikation Berücksichtigung finden. Die Kölner Kommunikationsmaterialien zeigen, wie in Kommunikationsordnern und auf Tafeln Kern- und Randvokabular so angeordnet werden kann, dass eine Nutzung der am häufigsten gebrauchten Wörter bzw. des Kernvokabulars bei verschiedenen Themen möglich ist. Das verwendete Kernvokabular wurde auf der Grundlage einer Untersuchung von Kindersprache ausgewählt.

Forschungsbasierte Produktentwicklung

Die Kölner Kommunikationsmaterialien sind das Ergebnis über 10-jähriger Forschungen zum Sprachgebrauch von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen. Sie bilden die Basis eines umfassenden Konzeptes zur Sprachförderung und alltäglichen Kommunikation für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ohne (verständliche) Lautsprache.

Mitwachsender Wortschatz

Die Kombination aus Kern- und Randvokabular und die spezifische Vokabularanordnung unterstützt einen sukzessiven Wortschatzaufbau und fördert die Grammatikentwicklung. Mit Hilfe der unterschiedlich komplexen Kommunikationsmaterialien, die alle die gleiche Grundstruktur in der Vokabularorganisation aufweisen, kann der Wortschatz des Nutzers mitwachsen, ohne dass das Kommunikationssystem geändert werden muss.

Forschungsbasierte Vokabularauswahl

Der Fokus auf Kernvokabular bei den Kölner Kommunikationsmaterialien ermöglicht einen schnellen Zugriff und flexiblen Einsatz der häufigsten Wörter der Alltagssprache. Kommunikation soll erfolgreich sein und kann Spaß machen!

Fortbildungen

Um das neue Sprachförderkonzept mit Fokus auf Kernvokabular besser zu verstehen, bieten wir hierzu regelmäßig Fortbildungen an. Darüber hinaus gibt es aber auch noch weitere wichtige Entwicklungen rund um das Theam Sprach- und Kommunikationsförderung in der Unterstützten Kommunikation. Sehen Sie selbst…

Kölner Kommunikationsmaterialien und Fortbildungen
zur Unterstützten Kommunikation

Die Kölner Kommunikationsmaterialien basieren auf Forschungen zum Kern- und Randvokabular. Sie wurden im Forschungs- und Beratungszentrums für Unterstützte Kommunikation der Universität zu Köln von Prof. Dr. Jens Boenisch und Dr. Stefanie K. Sachse entwickelt. Die Kommunikationsordner und Kommunikationstafeln stellen einen Wortschatz zur Verfügung, der sich an den am häufigsten genutzten Wörtern orientiert (Kernvokabular).
Sie eignen sich für das Modeling durch Lehrer_innen, Therapeut_innen und Eltern und zur Sprachförderung nach dem Konzept der Fokuswörter.

Ziel des Einsatzes ist ein sukzessiver Wortschatzaufbau und eine implizite

Grammatikförderung von unterstützt kommunizierenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Spiele und weiteres (didaktisches) Zubehör erleichtern den Einsatz und bieten Ideen und Inhalte für die Sprachförderung.

Das fbz-uk bietet Fortbildungen aus einer großen Bandbreite von Themen im Bereich der Unterstützten Kommunikation. Diese richten sich an Lehrer_innen, Therapeut_innen, Familienmitglieder und weitere Bezugspersonen von unterstützt kommunizierenden Menschen.